Als Montagevorrichtung bezeichnen wir ein Gerät oder Anlage, das durch definierte Positionierung, die Montage von Baugruppenkomponenten bedeutend vereinfacht. In der Regel sind danach Abmess- und Ausrichtungsvorgänge zu Referenzpunkten nicht mehr notwendig. Die Vorrichtung kann dabei auf die Einbauumgebung gesetzt werden oder die Einbauumgebung wird in die Vorrichtung eingesetzt.
Verwendung von Montagevorrichtungen
Eine Vorrichtung zum positionsgenauen Montieren ist immer dann sinnvoll, wenn größere Stückzahlen eines Bauteils oder Baugruppe verbaut werden sollen.
Die Geräte oder Stationen lassen sich dabei rein mechanisch oder in Kombination von elektrischen und pneumatischen Antrieben verwirklichen. Durch präzise Vermessung und 3D-CAD Aufbereitung lassen sich auch für komplexe Umgebungen, hochwertige Ergebnise erzielen.
Grundsätzlich werden unsere Vorrichtungen so einfach wie möglich aufgebaut, um ein Maximum an Robustheit zu erreichen.
Montagevorrichtungen aus dem Hause Warncke Technologie
Tüllenmontagevorrichtung
Diese Montagevorrichtung ist eine kleine Fertigungsmaschine für das Aufpressen von Kunststoffschläuchen auf Formstücke (Winkel- und T-Stücke).
Sie wird von einem Zulieferbetrieb der Automobilindustrie verwendet. Die verschiedenen Formstücke können dabei über schnell wechselbare Aufnahmestücke aufgesteckt werden.
Durch das händige verschließen des Schieberverschlusses, wird der Schlauch über die Rillenausfräsung fest eingespannt. Gleichzeitig wird über einen pneumatischen Taster eine Freigabe zum Verpressen gegeben. Der Mitarbeiter muss nun mit jeweils einer Hand einen Auslöseknopf betätigen um die Verpressung einzuleiten. Die translatorische Bewegung wird dabei ebenfalls über einen Pneumatikzylinder bewerkstelligt.
Montagevorrichtung Cockpit
Die Montagevorrichtung Cockpit wird in den Schulungszentren eines großen Fahrzeugherstellers verwendet und in abgewandelter Form auch in der Serienfertigung. Das Montagegerät dient zur Vormontage von Cockpitgestellen, wobei diese zum Einbau in mehrere Positionen geschwenkt werden können.
Der Mitarbeiter kann durch das Drücken des Fußhebels, unterhalb des Lenkrades, eine Hydraulikbremse entlasten und das Cockpit mit dem Steuerrad drehen. Bei entlasten des Fußhebels greift die Hydraulikbremse automatisch wieder die Bremsscheibe und blockiert die Drehbewegung.




